Vereins-Mitteilungen 2018

Vereins Mitteilungen 2018Liebe Mitglieder und Freunde,

für mich ist es fast unglaublich, dass ich an dieser Stelle schon zum fünften Mal dieses Vorwort formulieren darf. Jedes Mal waren darin eine Mischung aus Dankbarkeit, Sorge und Freude enthalten und so wird es auch dieses Jahr sein. Wir sind jetzt schon über zwanzig Jahre alt, aber statt uns zufrieden zurück zu legen, gehen wir immer wieder neue Wege. Und meistens, dank des Engagements der Aktiven, auch sehr erfolgreich.

Ein neuer Weg, der einen langen Anlauf gebraucht hat, ist das nun in Gang gekommene Reparaturcafé. Jeden letzten Freitag im Monat stehen von 16 Uhr an eine Reihe von geschickten „Schraubern“ bereit, Geräte zu reparieren, deren Reparatur sich eigentlich nicht lohnen würde, an denen aber das Herz oder viele Erinnerungen hängen und die wegzuwer-
fen viel zu schade wäre. Womit sich ja auch ein deutlicher Umweltaspekt verbindet.

Vor einigen Wochen sind drei Damen im Büro erschienen, die sich eigentlich nur über das unterrichten wollten, was man sich unter der Arbeit der Seniorenhilfe vorzustellen hat. Dabei war ihr Hauptaugenmerk nicht auf bald in Anspruch zu nehmende Hilfe gerichtet, sondern auf Aufgaben, die sie evtl. selbst übernehmen könnten. Die erforderlichen Gespräche
müssen noch geführt werden, aber vielleicht haben wir bald neben den Spielenachmittagen auch noch einen Bastel- und Handarbeitsnachmittag.

Und wenn es ganz gut läuft, kann das u.U. mit dem Reparaturcafé verknüpft werden. Mal sehen, ob hier an dieser Stelle im kommenden Jahr schon von ersten Erfolgen berichtet werden kann. Das würde bedeuten, das die „alte Dame Seniorenhilfe“ durchaus auch weiter in der Lage ist, Neues anzubieten.

Darüber darf aber nicht vernachlässigt werden, dass die bisherigen, sehr erfolgreichen Standbeine nicht leiden. Auch weiterhin fehlen uns Aktive, die Mitglieder, die das nicht mehr selbst können, zum Einkauf, zum Arzt oder einfach nur zu einer wichtigen Verabredung fahren. Die Bürodienste sind manchmal recht verzweifelt, wie vieler Anrufe es bedarf, bis man Wunsch und Erfüllung verknüpfen kann . Möglicherweise müssen wir hier auch noch an einer Verbesserung des Vermittlungssystems arbeiten.

Vorschläge sind herzlich willkommen.

Mit ganz herzlichen Grüßen
Euer

Walter Mönch

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Vereins-Mitteilungen 2017

Vereins-Mitteilungen 2017Liebe Mitglieder und Freunde der Seniorenhilfe Maar,

im Berichtsjahr 2016 habe ich die Aktiven unseres Vereins sehr vernachlässigt. Aus einem wichtigen familiären Grund konnte ich nicht an der Aktivenfahrt teilnehmen, werde aber in privatem Rahmen doch auch mal nach Freienseen fahren, weil die Berichte von dort das sehr nahe legen. Auch konnte ich nicht am Erfahrungsaustausch der Aktiven mit gemeinsamem Essen teilnehmen, weil ich zu diesem Zeitpunkt beim Landratsamt eingeladen war, die Seniorenhilfe bei einem Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinen und professionellen Hilfsorganisationen zu vertreten. Es ging um die Frage, inwieweit ehrenamtliche Tätigkeit und Bezahlung dafür zusammen passen. Eine Frage, die sich bei uns glücklicherweise nicht stellt.

Deshalb ist es mir sehr wichtig, hier an dieser Stelle einmal den Aktiven sehr herzlich zu danken, jenen, die draußen sind und unsere hilfsbedürftigen Mitglieder betreuen und jenen, die drinnen die Organisation am Laufen halten. Besonders genannt an dieser Stelle einmal mehr die Rechnerin Andrea Brück, deren Arbeit fast eine Halbtagsstelle ausmacht. Allein, wenn wir das in die Hände z. B. eines Steuerbüros geben müssten, wäre die Seniorenhilfe schnell am Ende ihrer Möglichkeiten.

An der Grenze unserer Möglichkeiten sind wir allerdings im Bereich der Fahrdienste angelangt. Die Anfragen gerade danach werden ständig mehr, aber nicht im gleichen Maße kommen neue Aktive dazu. Dies führt naturgemäß zu einer ständig höheren Anforderung an die derzeitigen Fahrer. Bitte, bitte seht und hört Euch in Eurem Umfeld um, werbt aktive Fahrer an, sie werden dringend gebraucht.

Es hat die ganze Zeit geholpert und gestolpert, was den Start unseres geplanten Reparier-Cafés angeht. Jetzt zeichnet sich jedoch endlich eine Lösung ab und ich freue mich sehr, Euch das Ergebnis der kürzlichen Verhandlungen noch in diesem Heft mitteilen zu können (siehe Seite 8).

Mit ganz herzlichen Grüßen

Euer
Walter Mönch

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Vereins-Mitteilungen 2016

Vereins-Mitteilungen 2016Liebe Mitglieder und Freunde der Seniorenhilfe Maar,

während ich diese Zeilen schreibe, stehe ich noch völlig unter dem Eindruck der Feiern zum 20jährigen Jubiläum. Wer von Euch dabei war, und es waren ja beeindruckend viele, wird mir Recht geben: un-ser Verein ist ein lebendiges Gebilde mit Menschen, die sich dazugehörig fühlen und an unserer Entwicklung teilhaben. Dafür danke ich im Namen des Vorstandes.

Erinnern darf ich bei dieser Gelegenheit aber auch daran, dass in der Einladung eindringlich darum gebeten wurde, mitzuhelfen, dem sich abzeichnenden Engpass unter den Aktiven, die Fahrdienste anbieten können, entgegenzuwirken. Auch hier bitte ich alle Mitglieder, nach-zudenken und sich in ihrem Umfeld umzuhören.

Nicht auf große Resonanz gestoßen ist unser Stammtisch, den wir „Plauderstündchen“ genannt haben. Wir wollen es aber noch einmal versuchen. Auf einem guten Weg ist dagegen die Gründung des „Reparier-Cafés“. Sicher wird es noch eine ganze Weile dauern, bis die ersten defekten Geräte wieder heil gemacht werden können, aber wir haben nach dem Besuch in Kassel viel klarere Vorstellungen, wie das funktionieren kann, und haben auch schon die nötigen Räumlichkei-ten. Wir suchen nun noch „Reparierer“ wozu auch Damen gehören, die mit Nadel und Faden umgehen können.

Ermöglicht mir die Freude, die ich empfinden würde, nächstes Jahr an dieser Stelle den ersten Bericht über ein funktionierendes „Reparier- Café“ geben zu können.

Mit ganz herzlichen Grüßen

Euer

Walter Mönch

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Vereins-Mitteilungen 2015

Vereins-Mitteilungen 2015

Liebe Mitglieder und Freunde der Seniorenhilfe Maar,

das Jahr 2015 soll für uns ein Jahr der Tradition und des Neuen gleichermaßen werden. Wie? ... Am 29. November 1995 haben sich 57 Maarer im Gasthaus Jägerhof getroffen und die Seniorenhilfe gegründet. Dieser Gründungsakt war Bestandteil des Programms der Dorferneuerung Maar.

Heute haben wir rund 450 Mitglieder in allen Teilen der Stadt und treten als älteste Nachbarschaftshilfe in der weiten Umgebung und eine der ältesten in Hessen in unser 20. Jubiläumsjahr ein. Wir wollen dieses Ereignis am 20. November nachmittags mit einer Feier-stunde festlich begehen. Eine Einladung hierzu wird noch folgen.

In letzter Zeit gibt es in unserer Umgebung immer wieder Initiativen, die in ihren Kommunen ähnliche Organisationen gründen wollen. Wir sind jederzeit gerne bereit, unsere Erfahrungen weiterzugeben. Der Vorstand ist jedoch der Auffassung, dass wir durchaus auch einmal bei den Kolleginnen und Kollegen, die wir bei unseren Aktivenfahrten besuchen, abgucken, was die vielleicht Neues machen, das uns auch gut zu Gesicht stehen würde.

Die Aktivenfahrt 2014 hat uns nach Hanau geführt. Dort sind wir auf zwei Dinge gestoßen, die uns gefallen haben, das „Plauderstündchen“ und das „Repair-Café“. Mehr dazu und was man sich darunter vorstellen muss, lesen Sie in diesem Heft. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Heftes waren wir noch nicht so weit, sagen zu können, ob das alles einmal Realität wird. Wir müssen erst noch unsere Möglichkeiten prüfen. Das Plauderstündchen läuft ab April testweise. Das Repair-Café ist vorerst noch ein kleiner Traum, aber schön wäre das doch  ... oder?

Mit ganz herzlichen Grüßen
Euer

Walter Mönch

Die "Vereins-Mitteilung 2015" als PDF-Datei

Vereins-Mitteilungen 2014

Vereins-Mitteilungen 2014Liebe Mitglieder und Freunde der Seniorenhilfe Maar,

im vergangenen Jahr hat sich ein Mitglied unserer Seniorenhilfedaran gemacht, in Frischborn, diesem nach Maar zweitgrößten Stadtteil Lauterbachs, eine eigene Nachbarschaftshilfe ins Lebenzu rufen. Das Ergebnis der Bemühungen ist noch offen.

Egal wie, jede Initiative, die eine helfende Hand für den hat, derHilfe braucht, findet unsere Unterstützung. Nebeneinander, nicht gegeneinander, ist die Devise. Im Zuge der Diskussion ist uns aberaufgefallen, dass wir in Frischborn tatsächlich in der Relation zur Einwohnerzahl nicht sonderlich viele Mitglieder haben.

Deshalb wollen wir in diesem Heft einen Schwerpunkt Frischbornbilden – und warum soll daraus nicht eine kleine Tradition werden, wir uns also nächstes Jahr etwa Wallenrod vornehmen?

Wer dieses Heft aufmerksam liest, wird feststellen, dass wir weiterhin eine gute Entwicklung nehmen und wirklich gebrauchtwerden. Die Zahl unserer Mitglieder ist auf hohem Niveau stabil, ebenso der Anteil der Mitglieder, die aktiv sind, die also ihre Hilfeanbieten. Und die Zahl der geleisteten Hilfen steigt.

Das hat uns dazu bewogen, unser Büro im alten Rathaus in Maarzu modernisieren. Die bei der Vereinsgründung geschenkten und damals schon ausrangierten Möbel waren für unsere große undaktive Organisation nicht mehr angemessen. Mitglieder, die sichdas Ergebnis mal ansehen wollen, sind herzlich eingeladen.

Mit ganz herzlichen Grüßen

Ihr / Euer

 

Walter Mönch

 

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Vereins-Mitteilungen 2013

Vereins-Mitteilung 2013Liebe Mitglieder und Freunde der Seniorenhilfe Maar,

als ich 1992 Verwaltungsdirektor der Gedenkstätte Buchenwald wurde, habe ich mich in die bestehende Mannschaft eingereiht. Nicht Chef sein im Sinne von: erst mal alles ändern, sondern für das Team neue, für mich aber vertraute Arbeitsweisen vorstellen und gemeinsam entscheiden, was daran besser sein könnte, aber auch bewahren, was sich über die Jahre bewährt hat.

Es macht mich bis heut froh, dass diese Integration durch Teamwork nach meiner Überzeugung gut geklappt hat. Einer unserer Hausmeister hat damals nach meiner Einführungsrede gemeint, man solle erst mal abwarten "bis er sich entpuppt". Darauf hat er bis zu meiner Verabschiedung umsonst gewartet.

So will ich auch mein neues Amt bei der Seniorenhilfe Maar führen. "Das haben wir aber immer schon so gemacht", darf nicht die Leitlinie sein. Neue Ideen müssen erlaubt sein. Sie werden aber diskutiert und nicht "durchgedrückt". Wenn ich mich nicht durchsetze, kann ich auch verlieren. So ist Demokratie und die ist mir wichtig. Unbedingt aber möchte ich Bewährtes fortführen und auf die Erfahrungen und den Sachverstand der übrigen Vorstandsmitglieder, die schon lange im Amt sind, vertrauen.

Alle Mitglieder sind aufgerufen, durch Anregungen dazu beizutragen, dass unsere Seniorenhilfe weiter entwickelt werden kann. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass solche bürgerschaftlichen Selbsthilfen gerade in unserer ständig älter werdenden Gesellschaft immer unverzichtbarer werden.

Mit ganz herzlichen Grüßen

Ihr / Euer

 

Walter Mönch

Die "Vereins-Mitteilung 2013" als PDF-Datei.